Deutscher Name: Blauer Malawibuntbarsch, Zebrabuntbarsch
Handelsname: Pseudotropheus Zebra
Vorkommen: Diese Art findet man an fast allen
Felsenküsten des Malawisees.
Geschlechtsunterschied: Männchen der Normalform
haben eine hellblaue Grundfärbung. Vorderkopf, Kehle, Brust-
und Bauchpartie sind schwarzblau gefärbt. In der gleichen
Tönung ziehen sich 6-7 Querbinden über die vordere Körperhälfte.
Die hintere Hälfte (etwa ab Ansatz der Afterflosse) bleibt
frei von Binden. Etwa in Augenhöhe laufen 2 Binden über
die Stirn. In den ebenfalls hellblau gefärbten unpaaren Flossen
erkennt man eine Zahl von schwarzgeränderten goldgelben Eiflecken
am Ende der After- und zuweilen sogar am Ende der Rückenflosse.
Die Weibchen sind meist blaßblau oder blaugrau gefärbt.
Aquaristische Hinweise: Diese Art sollte nur
in einem Gesellschaftsaquarium gehalten werden, indem noch weitere
Mbunas gepflegt werden. Als Mitbewohner des Behälters kommen
andere Pseudotropheus, Labeotropheus, Melanochromis sowie größere
und robuste Nimbochromis in Frage.
Um den Fischen möglichst natürliche Lebensbedingungen
zu bieten, sollte bei der Einrichtung des Beckens versucht werden,
in groben Zügen die Geröll- und Felsenzone nachzubilden.
Für das Wohlbefinden dieser Buntbarsche sind zahlreiche Höhlen
und Schlupfwinkel, welche die Bodenfläche des Aquariums in
mehrere Zonen gliedern, eine wichtige Voraussetzung.
Eine Bepflanzung des Behälters ist nicht biotopgerecht, da
jeglicher höherer Pflanzenwuchs in den natürlichen Lebensräumen
dieser Art fehlt. Dennoch können selbstverständlich
einige robuste Gewächse, beispielsweise "Anubias nana"
aus Westafrika, verwendet werden, um eine Begrünung der Steinaufbauten
zu erzielen